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Huflattich

Der Huflattich

Tussilago farfara (Korbblütler)
Brandlattich, Brustlattich, Hustenkraut, Tabakkraut...


Die mehrjährige Pflanze bildet die Blüte vor dem Blatt aus! Die Blüten ernten wir von März - Juni, die Blätter bis August.

Bei trockenem Husten, Bronchitis bis hin zu chronischen Lungenerkrankungen bringt der Brustlattich Linderung.
Er ist krampf-, schleimlösend und wundheilend. Heiß als Tee getrunken mit ein wenig Honig, oder als Hustensirup.

Die frischen Blätter (leicht angequetscht), wirken als Auflage auf Brust und Wunden, kühlend, entzündungshemmend, fiebersenkend.

Als Wildgemüse eignen sich die jungen Blätter. Wie Spinat zubereitet, oder als Beigabe zu Gemüse, Suppen etc.
Die frischen Blüten schmecken wunderbar nussig und bieten ein sonnige, vitaminreiche Salatdekoration.

Der Name Tabakkraut weist auf die historische Verwendung als Rauchkraut hin. Der Rauch hat, in Maßen, eine entkrampfende Wirkung auf die Bronchien.

Der Nachweis von Pyrrolezidinalkaloiden, die nach wissenschaftlichen Forschungen „im Rattenversuch“ das Zellwachstum vermehren, macht diese wunderbare alte Heilpflanze nun zu einer apothekenpflichtigen Droge.
Doch wer trinkt schon 200 Tassen Huflattichtee am Tag? Trotzdem sei hier von übermäßigem Genuß abgeraten!

Mit herzlichen Grüßen

Ilona


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